Yoga-Residency mit Adrienne Everett im Chiva-Som Hua Hin
Wie das Fachportal Travel Daily Media berichtet, lädt das thailändische Wellness-Resort Chiva-Som in Hua Hin vom 7. bis 9. November 2026 zu einer dreitägigen Yoga-Residency mit der international bekannten Lehrerin Adrienne Everett ein.
Selina Berndt·aktualisiert 22. September 2026

Für alle, die mit Yoga nicht nur entspannen, sondern ihre Belastungsregulation vertiefen wollen, lohnt ein genauer Blick darauf, was Everett eigentlich unterrichtet – und was davon über die Resort-Mauern hinaus trägt.
"The Adrienne Method" – ein eigener Rhythmus
Everett gründete nach Jahren in der internationalen Finanz- und Tech-Branche das HWH Studio in Dubai und entwickelte daraus "The Adrienne Method". Nach Angaben des Reiseblogs Nomad Lawyer verzichtet die Methode bewusst darauf, sich an einer klassischen Yoga-Linie zu orientieren, und verbindet stattdessen Rhythmus, Musik und fließende Bewegung mit konsequenter Atemführung und Krafttraining. Sie ist als progressiver Weg aufgebaut – von hochintensiver Stabilitätsarbeit hin zu tiefer, ruhiger Erholung. Genau diese Brücke zwischen fordernder Belastung und bewusstem Loslassen ist es, die viele von uns in der eigenen Praxis suchen, oft ohne es so klar benennen zu können.
Eingebettet in eine große Struktur
Die vier Einheiten der Residency sind laut Nomad Lawyer für Übernachtungsgäste kostenfrei und so gestaltet, dass auch Anfängerinnen und Anfänger mit professionellen Modifikationen teilnehmen können. Eingebettet ist das Programm in die Infrastruktur von Chiva-Som, das nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Fachkräften arbeitet – darunter Köchinnen, Fitnesstrainer und Therapeutinnen – und jede Gastperson an eine persönliche Health-and-Wellness-Advisor-Person bindet, die durch sechs Gesundheitssäulen führt. Der Resort-Code "CSADRIENNE2026" ermöglicht bei Verfügbarkeit frühen Check-in, späten Check-out sowie eine kostenfreie Mahlzeit. Das ist ein Setting, das den meisten von uns zu Hause fehlt – und es erklärt, warum solche Aufenthalte für manche tatsächlich zum Wendepunkt werden, obwohl die Zeit dort kurz ist.
Was du daraus mitnehmen kannst
Du musst dafür nicht nach Thailand fliegen. Nimm dir einen Moment und prüfe ehrlich: Wie sieht es in deiner aktuellen Praxis mit dem Verhältnis von Belastung und Erholung aus? Gibt es eine klare Phase, in der du wirklich intensiv arbeitest, und eine, in der du bewusst loslässt? Erlaubst du dir, den Übergang dazwischen als Teil der Übung zu sehen – mit Musik, mit Atem, mit einem Tempo, das zu deinem Nervensystem passt? Wenn dir eines davon fehlt, ist das kein Defizit, sondern eine konkrete Einladung, an der du morgen ansetzen kannst.
Eine Resort-Residency kann ein hilfreicher Anstoß sein, ersetzt aber nicht die tägliche kleine Entscheidung, wie du mit dir selbst umgehst. Drei Tage Chiva-Som laufen einmal; was bleibt, ist die Frage, ob du die Brücke zwischen fordernder Bewegung und stiller Erholung auch bei dir zu Hause schlägst – ehrlich, wiederholbar, ohne Leistungsdruck.