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Das 4-Schritte-Core-Workout von Simone de La Rue für maximale Rumpfstabilität

Dahinter steckt, wie Women's Health berichtet, ein erstaunlich nüchternes Programm: Die Trainerin Simone de La Rue, die nach Angaben des Magazins unter anderem Sandra Bullock, Taylor Swift, Jennifer…

Stefan Dietrich·aktualisiert 20. September 2026

Das 4-Schritte-Core-Workout von Simone de La Rue für maximale Rumpfstabilität

Body by Simone klingt nach Rotem Teppich und Personal-Trainer-Budgets. Dahinter steckt, wie Women's Health berichtet, ein erstaunlich nüchternes Programm: Die Trainerin Simone de La Rue, die nach Angaben des Magazins unter anderem Sandra Bullock, Taylor Swift, Jennifer Garner, Rosie Huntington-Whiteley und Gigi Hadid betreut hat, veröffentlicht ein vierschrittiges Core-Workout, das sie mit all ihren Klientinnen durchgeht. Das Prinzip: Stabilität, Kraft und kontrollierte Bewegung in vier klaren Sequenzen — und für unsere Leserinnen und Leser eine willkommene Bestätigung dessen, was jede seriöse Yogastunde seit Langem leistet. Nicht glamourös, sondern funktional.

Warum deine Yogamatte das schon kennt

Nicht Hollywood hat den Rumpf erfunden — Yoga und Pilates arbeiten seit Jahrzehnten an genau dieser Muskelschicht. De La Rues Workout isoliert in vier Bausteinen, was eine ausgewogene Asana-Praxis ohnehin zusammenfügt: tiefe Bauchmuskulatur (Transversus abdominis), Zwerchfell, Beckenboden und autochthone Rückenmuskulatur wirken als eine Einheit. Wer regelmäßig Navasana, Phalakasana oder eine sauber aufgerichtete Krieger-II-Variante übt, kennt genau jene Spannung, die hier gemeint ist. Der Unterschied ist einzig didaktisch: vier isolierte Übungen versus eingebettete Asana-Sequenz. Beide Wege führen zum Ziel, sofern du die Atmung als Steuerung einsetzt — und nicht als Nebensache behandelst.

Der häufigste Fehler in jedem Core-Programm

Nicht die Übung entscheidet, sondern die Ansteuerung. Der Klassiker: angehaltener Atem. Wer bei Rumpfarbeit die Luft anhält, verliert die Zwerchfell-Stabilisierung und überlastet die Lendenwirbelsäule — der untere Rücken wird zum Prellbock, nicht zum Stabilisator. Ein zweiter Klassiker: das durchgedrückte Hohlkreuz als Zeichen vermeintlicher Aktivierung. Das ist keine Core-Arbeit, das ist ein Kompensationsmuster, das du mit jedem Crunch zementierst. Dein wichtigster Hebel bleibt Pranayama: Ujjayi mit verlängerter Ausatmung aktiviert die tiefe Transversus-Schicht zuverlässiger als jede Crunch-Variante es je könnte. Atme lang aus, der Bauch kommt von allein — und der Rücken hört auf zu kompensieren.

Was die Branche zeigt

Bridie Wilkins, Fitness-Direktorin bei Women's Health UK und ausgebildete Pilates- und Yoga-Lehrerin, begleitet das Programm redaktionell. Das ist kein Zufall: Selbst die internationale Fitnesspresse verweist inzwischen auf die Körperarbeit aus dem Yoga- und Pilates-Raum, wenn es um nachhaltige Rumpfstabilität geht. Vier Übungen sind ein guter Einstieg — besonders wenn du gerade erst beginnst oder aus einer Pause zurückkehrst. Die langfristige Antwort bleibt aber eine durchdachte Asana-Praxis über Monate, in der die gleiche Muskulatur im Fluss trainiert wird.